Kurz gefasst

  • Ab 1. Oktober 2026 muss ein Unternehmen, das Stahl aus den in Anhang I der Verordnung (EU) 2026/1384 aufgeführten Kategorien in die Union einführt, dem Zoll eine Walzwerksbescheinigung auf den Tisch legen, in der zwei Dinge stehen: das Land, in dem der Stahl erstmals geschmolzen und gegossen wurde, und die Schmelznummer der Partie.
  • Fehlt die Bescheinigung, kann der Zoll für die Dauer eines Jahres, bis zum 30. September 2027, an ihrer Stelle Rechnungen, Lieferscheine, Qualitätsklauseln aus Verträgen, Langzeit-Lieferantenerklärungen, Produktionsunterlagen, Zollpapiere des Ausfuhrlandes, Geschäftskorrespondenz oder Produktionsbeschreibungen annehmen. Ab 1. Oktober 2027 schließt sich diese Tür.
  • Die Sanktion ist keine Geldbuße. Die Einfuhr, bei der das Land von Schmelzen und Gießen nicht angegeben und nicht mit Nachweisen belegt ist, wird an der Grenze abgelehnt. Betroffen sind alle Stahleinführer, ohne Ausnahme nach Ursprung, auch die, die aus Island, Liechtenstein oder Norwegen kaufen.
Rechtsakt: Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963
Veröffentlicht: Amtsblatt der Europäischen Union, Reihe L, 2026/1963 vom 31. August 2026
Inkrafttreten: 1. September 2026
Gilt ab: 1. Oktober 2026, Artikel 1 Absatz 3 jedoch nur bis 30. September 2027

Ein einziges Dokument entscheidet ab 1. Oktober 2026, ob die Ware hereinkommt oder zurückgeht: die Walzwerksbescheinigung, die zeigt, wo der Stahl geschmolzen wurde. Die Durchführungsverordnung (EU) 2026/1963 der Kommission, veröffentlicht im Amtsblatt der Europäischen Union, Reihe L, 2026/1963 vom 31. August 2026, legt genau fest, welche Papiere der Zoll als Nachweis des Landes des „Schmelzens und Gießens” annehmen darf und was geschieht, wenn er sie nicht erhält. Für rumänische Einführer, die Ursprungskontrollen gewohnt sind, ist das Neue, dass der Ursprung der Ware und der Ort des Schmelzens von nun an zwei getrennte Tatsachen sind, die getrennt nachgewiesen werden. Beim Stahl hat es in den letzten Monaten mehrere solche Schraubendrehungen gegeben, die jüngste war die vorläufige Schutzmaßnahme für Elektrostahl, doch jene traf den Preis. Die heutige Verordnung trifft den Zugang.

Das in erster Linie verlangte Dokument ist die Walzwerksbescheinigung, ausgestellt von dem Stahlwerk, das das Metall erzeugt hat, nicht vom Verkäufer, nicht vom Transporteur und nicht vom Einführer. Sie muss nach Artikel 1 Absatz 1 das Land des „Schmelzens und Gießens” und die Schmelznummer des eingeführten Stahls enthalten. Das Land des „Schmelzens und Gießens” ist nach der von der Verordnung übernommenen Definition der Ort, an dem der Rohstahl oder das Roheisen erstmals in flüssiger Form in einem Stahl- oder Eisenerzeugungsofen hergestellt und anschließend in seinen ersten festen Zustand gegossen wurde. Die Definition umfasst ausdrücklich auch das Wiedereinschmelzen von Schrott, für Stahl aus Altmetall zählt also das Land, in dem der Schrott wiedereingeschmolzen wurde, nicht das Land, aus dem der Schrott kam.

Die Kommission hat die Walzwerksbescheinigung allerdings nicht zum einzigen Tor gemacht, jedenfalls nicht von Anfang an. Nach Artikel 1 Absatz 2 kann der Zoll eine unvollständige Bescheinigung mit anderen Unterlagen ergänzen, wenn ihr entweder das Land oder die Schmelznummer fehlt. Weiter geht Absatz 3 desselben Artikels, der dieselben acht Arten von Unterlagen als eigenständige Nachweise zulässt, wenn überhaupt keine Walzwerksbescheinigung vorgelegt werden kann. Die Liste ist in beiden Absätzen identisch: Rechnungen, Lieferscheine, Qualitätsbescheinigungen und Qualitätsklauseln in ausgeführten Bestellungen oder Verträgen, Langzeit-Lieferantenerklärungen, Kostenrechnungs- und Produktionsunterlagen, Zollpapiere des Ausfuhrlandes, Geschäftskorrespondenz und Produktionsbeschreibungen. Der Unterschied ist, dass Absatz 2 unbefristet in Kraft bleibt, während Absatz 3 am 30. September 2027 erlischt.

Die Verordnung steht nicht allein. Sie führt Artikel 4 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2026/1384 durch, den Mechanismus, mit dem die Union auf die weltweite Überkapazität bei Stahl mit einem jährlichen Zollkontingent und einem Zoll von 50 % für alles darüber antwortet. Die Verbindung zwischen beiden ist nicht verwaltungstechnisch, sie ist inhaltlich. Eine Obergrenze je Land lässt sich leicht umgehen: Stahl, der in einem Land geschmolzen wurde, dessen Kontingent erschöpft ist, geht in ein Drittland, wird dort gewalzt oder nur weiterversandt und kommt mit einem anderen Ursprung und einem anderen Kontingent in die Union. Der Begriff des Landes des „Schmelzens und Gießens” schneidet genau diese Route ab, denn er bindet die Ware an den Ofen, in dem sie begonnen hat, nicht an den letzten Hafen, aus dem sie abgefahren ist. Ohne den Nachweis des Schmelzens wäre die Obergrenze vom 1. Oktober 2026 eine auf Papier gezogene Linie geblieben.

Die Pflicht erfasst alle 30 Warenkategorien des Anhangs I der Verordnung (EU) 2026/1384, von warmgewalzten Blechen bis zu Rohren, Draht und Stäben, also praktisch alles, was in die Kontingentsregelung fällt. Sie erfasst jedoch nicht den ganzen Stahl: nachgelagerte Stahlerzeugnisse, Teile und Baugruppen aus Stahl bleiben außerhalb des Anhangs I, und die Kommission hat bis zum 30. Juni 2027 Zeit zu bewerten, ob sie einbezogen werden. Ein Detail, das leicht entgeht: Die Kontingentsbefreiungen für Island, Liechtenstein und Norwegen stehen in Artikel 2 der Grundverordnung und gelten nach seinem Wortlaut für „diesen Artikel”. Die Pflicht, Schmelzen und Gießen nachzuweisen, steht in Artikel 4, den die Befreiung nicht berührt. Norwegischer Stahl kommt also ohne Kontingent und ohne Zoll von 50 % herein, aber nicht ohne Walzwerksbescheinigung.

Welche Wirkungen der Rechtsakt hat

Die Angabe erfolgt technisch, über TARIC-Dokumentencodes, nicht über ein Feld mit freiem Text. Nach Artikel 2 Absatz 2 ist das Land des „Schmelzens und Gießens” mittels der TARIC-Dokumentencodes anzugeben, was bedeutet, dass der Zollanmelder das Dokument schon in der Hand haben muss, wenn er die Anmeldung ausfüllt, und es nicht nachreichen kann. Die Schmelznummer wird dagegen nie angegeben: Sie muss lediglich im Dokument vorhanden sein. Die Unterscheidung zählt für jeden, der interne Abläufe baut, denn eine gemischte Partie mit mehreren Schmelzen in derselben Sendung verlangt ebenso viele Nummern in den Unterlagen, obwohl am Zoll nur ein Land angegeben wird.

In Artikel 2 Absatz 1 steht eine Pflicht, die die Verwaltung trifft, nicht das Unternehmen, die das Unternehmen aber Geld kostet: Wird das Land durch die Unterlagen aus Artikel 1 Absatz 2 oder 3 nachgewiesen, dann prüft der Zoll die Papiere. Der deutsche Wortlaut setzt das in den Indikativ Präsens, „so nehmen die Zollbehörden eine Dokumentenprüfung der vorgelegten Informationen und Nachweise vor”, und nicht in das „können”, mit dem die beiden vorangehenden Absätze arbeiten; die Prüfung ist damit Pflicht, nicht Ermessen. Eine vollständige Walzwerksbescheinigung löst diese Pflichtprüfung nicht aus. Praktisch entsteht ein Grenzregime mit zwei Geschwindigkeiten: Wer mit Bescheinigung kommt, läuft im gewohnten Takt; wer mit Rechnungen und Geschäftskorrespondenz kommt, gerät in eine Prüfung, deren Frist nirgends geschrieben steht. Die Präambel der Verordnung räumt selbst ein, dass die Prüfungen den Zugang zum maßgeblichen Zollniveau bis zu ihrem Abschluss verzögern können, was bei einem vierteljährlich und in der Reihenfolge der Annahme der Anmeldungen verwalteten Kontingent den Verlust des Platzes im Kontingent bedeuten kann.

Die Sanktion steht in einem einzigen Satz, Artikel 2 Absatz 3: Wird das Land des „Schmelzens und Gießens” nicht mit geeigneten nachprüfbaren Nachweisen angegeben, so führt dies zur Ablehnung der Einfuhr. Es fehlen gleichermaßen der erhöhte Zoll, die Nachfrist und die spätere Berichtigung. Die Ware kommt nicht herein. Und weil die geeigneten Nachweise die in Artikel 1 bestimmten sind, wo die Schmelznummer in jeder Variante verlangt wird, ist eine Dokumentation, die das Land zeigt, aber die Schmelze nicht, keine vollständige Dokumentation, auch wenn am Zoll nur das Land angegeben wird.

Für Ware, die schon unterwegs ist, sieht die Verordnung nichts vor. Keine Übergangsregelung, weder für Partien, die vor dem 1. Oktober 2026 verladen wurden, noch für solche im Zolllager. Artikel 3 setzt den Zeitpunkt der Anwendung fest und hört auf. In der Praxis muss eine Sendung, die Mitte August aus Asien abgefahren ist und im Oktober ankommt, mit einer Bescheinigung kommen, die bei der Verladung niemand verlangt hat und die das Stahlwerk ausstellt, nicht der Spediteur.

Was sich gegenüber der bisherigen Lage geändert hat

Bis zum 1. Oktober 2026 gab es keine Pflicht, den Ort des Schmelzens am Zoll nachzuweisen. Die Verordnung (EU) 2026/1384 gilt seit 1. Juli 2026, mit den Kontingenten und dem Zoll von 50 % oberhalb des Kontingents, aber Artikel 4 Absatz 1, der den Nachweis von Schmelzen und Gießen verlangt, wurde durch Artikel 14 Buchstabe b derselben Verordnung auf den 1. Oktober 2026 verschoben. Zwischen den beiden Daten sind 92 Tage vergangen, in denen die Obergrenze ohne das Instrument funktionierte, das sie schwer umgehbar macht. Die Einführer hatten in dieser Zeit eine Regelung, die beim Preis strenger und beim Papier nachsichtiger war als die, die jetzt beginnt.

Geändert hat sich auch die Art der verlangten Information. Der zollrechtliche Ursprung einer Ware wird nach Regeln der wesentlichen Bearbeitung bestimmt und kann völlig rechtmäßig von dem Land abweichen, in dem das Metall erzeugt wurde. Das Land des „Schmelzens und Gießens” folgt diesen Regeln nicht: Es geht zurück zum Ofen. Ein Walzerzeugnis, das seinen Ursprung in einem Drittland hat, weil es dort bearbeitet wurde, muss von nun an auch seinen Ofen zeigen, selbst wenn dieser in einem ganz anderen Teil der Welt steht.

Drittens hat sich der Horizont geändert. Die flexible Liste von Unterlagen ist eine Übergangszeit von 365 Tagen, vom 1. Oktober 2026 bis zum 30. September 2027 einschließlich, keine dauerhafte Konzession. Danach verschwindet Artikel 1 Absatz 3 aus dem anwendbaren Recht, und der einzige verbleibende Weg ist die Walzwerksbescheinigung, gegebenenfalls ergänzt um die Unterlagen aus Absatz 2. Wer heute auf mehrjährige Verträge kauft, verhandelt, ohne es zu merken, auch für ein Dokumentenregime, das er noch nicht gesehen hat.

Vorteile und Nachteile

Was besser wird

  • Das in erster Linie verlangte Dokument ist kein neues, von der Kommission erfundenes: Die Walzwerksbescheinigung ist im Stahlhandel längst im Umlauf und wird bei der Ausfuhr in andere Länder außerhalb der Union verlangt, die meisten seriösen Lieferanten können sie also ohne Investitionen ausstellen.
  • Das erste Jahr lässt acht Arten gewöhnlicher Unterlagen als eigenständige Nachweise zu, was kleinen Unternehmen Luft lässt, die keine Hebel haben, um von einem fernen Stahlwerk zusätzliche Papiere zu verlangen.
  • Die Liste ist jederzeit zur Überprüfung offen, und die Kommission hat in der Präambel zugesagt, sie fortlaufend zu beobachten, ein Dokument, das sich in der Praxis als nützlich erweist, kann also ohne neue Gesetzgebungsverhandlung hinzukommen.
  • Die Regel macht die Obergrenze beim Stahl anwendbar. Ohne sie wären die Kontingente je Land durch Weiterversand umgangen worden, und die Hersteller in der Union, auch die rumänischen, hätten die Differenz bezahlt.
  • Die Angabe über TARIC-Dokumentencodes fügt sich in die bestehende Zollanmeldung ein, ohne gesondertes Formular und ohne neue Meldeplattform.

Was problematisch bleibt

  • Die Sanktion ist die höchste und die einzige: die Ablehnung der Einfuhr. Es gibt keine Zwischenstufe und keine Frist zur Vervollständigung der Unterlagen, ein Dokumentationsfehler wird also mit blockierter Ware bezahlt.
  • Das Schlüsseldokument stellt ein Dritter außerhalb der Union aus. Der Einführer haftet für ein Papier, das er nicht selbst herstellen und nicht im Eilverfahren beschaffen kann.
  • Für Ware, die vor dem 1. Oktober 2026 verladen wurde, gibt es keine Übergangsregelung, obwohl die Lieferketten beim Stahl mit Lieferzeiten von Monaten arbeiten, nicht von Tagen.
  • Die Dokumentenprüfung wird genau für den zur Pflicht, der keine Walzwerksbescheinigung hat, also in der Regel für kleine Unternehmen, und ihre Dauer ist durch keine in der Verordnung geschriebene Frist begrenzt.
  • Die nachsichtigste der Regeln läuft am 30. September 2027 aus, ohne dass der Text sagt, welche engere Liste an ihre Stelle tritt. Die Unternehmen müssen sich auf eine Regelung vorbereiten, deren Inhalt noch nicht veröffentlicht ist.
  • Die Schmelznummer wird in den Unterlagen verlangt, aber nicht angegeben, ihr Fehlen wird also bei der Prüfung entdeckt, nicht bei der Abgabe der Anmeldung, wo es noch zu beheben wäre.

Praktische Hinweise

  1. Prüfen Sie jetzt bei jedem Lieferanten, ob die Walzwerksbescheinigung, die Sie erhalten, das Land von Schmelzen und Gießen und die Schmelznummer ausdrücklich enthält. Viele Walzwerksbescheinigungen zeigen die chemische Zusammensetzung und die mechanischen Eigenschaften, geben das Land aber nur mittelbar an, über die Adresse des Stahlwerks, und das ist nicht dasselbe wie eine Angabe des Landes des Schmelzens.
  2. Nehmen Sie die beiden Angaben in die Bestellung und in den Vertrag auf, nicht in die Lieferkorrespondenz. Eine Qualitätsklausel aus der Bestellung ist nach Artikel 1 selbst ein zulässiger Nachweis, der Aufwand beim Formulieren zahlt sich also doppelt zurück.
  3. Verlangen Sie für Partien, die am 1. Oktober 2026 unterwegs sind, die Bescheinigung rückwirkend vom Stahlwerk, noch vor der Ankunft der Ware. Die Verordnung sieht für sie keine Erleichterung vor, und das einzige Sicherheitsnetz bleibt bis zum 30. September 2027 die Liste der alternativen Unterlagen.
  4. Bauen Sie den internen Ablauf nicht auf Artikel 1 Absatz 3. Er erlischt am 30. September 2027, und ein Unternehmen, das ein Jahr lang mit Rechnungen und Geschäftskorrespondenz gearbeitet hat, steht im Oktober 2027 ohne Lieferanten da, die Bescheinigungen auszustellen gewohnt sind.
  5. Wenn Sie recycelten Stahl oder Stahl gemischter Herkunft einführen, klären Sie früh, welches das Land des Wiedereinschmelzens ist. Die Definition umfasst das Wiedereinschmelzen von Schrott, das Land gibt also der Ofen, der den Schrott wiedereingeschmolzen hat, und es kann ein anderes sein als jenes, auf das der Weg des Rohstoffs deutete.
  6. Planen Sie für Sendungen ohne Bescheinigung eine Zeitreserve am Zoll ein. Die Dokumentenprüfung ist für sie Pflicht, und bei einem vierteljährlich und in der Reihenfolge der Annahme der Anmeldungen verwalteten Kontingent kann eine Verzögerung von einigen Tagen die Partie in das folgende Quartal oder über das Kontingent hinaus schieben, dorthin, wo der Zoll 50 % beträgt.
  7. Stahl aus Island, Liechtenstein und Norwegen braucht kein Kontingent, aber eine Bescheinigung. Verwechseln Sie die Befreiung aus Artikel 2 der Grundverordnung nicht mit einer Befreiung von der Dokumentationspflicht aus Artikel 4.

Häufige Fragen

Welches Dokument muss ich ab 1. Oktober 2026 am Zoll haben?
Eine Walzwerksbescheinigung, ausgestellt von dem Stahlwerk, das das Metall erzeugt hat, die das Land des „Schmelzens und Gießens” und die Schmelznummer des eingeführten Stahls zeigt. Die Bescheinigung wird für Erzeugnisse aus den in Anhang I der Verordnung (EU) 2026/1384 aufgeführten Kategorien verlangt.
Ist die Einfuhr blockiert, wenn mein Lieferant keine Walzwerksbescheinigung ausstellt?
Nicht zwingend, aber nur bis zum 30. September 2027. In dieser Zeit kann der Zoll als eigenständige Nachweise Rechnungen, Lieferscheine, Qualitätsbescheinigungen und Qualitätsklauseln aus Bestellungen oder ausgeführten Verträgen, Langzeit-Lieferantenerklärungen, Kostenrechnungs- und Produktionsunterlagen, Zollpapiere des Ausfuhrlandes, Geschäftskorrespondenz oder Produktionsbeschreibungen annehmen, sofern sie sowohl das Land von Schmelzen und Gießen als auch die Schmelznummer enthalten. Nach dem 30. September 2027 verschwindet diese Möglichkeit aus dem Text.
Was geschieht konkret, wenn der Nachweis fehlt?
Die Einfuhr wird abgelehnt. Artikel 2 Absatz 3 sieht die Zurückweisung der Ware vor, ohne Geldbuße, ohne zusätzlichen Zoll und ohne Nachfrist. Für den Einführer bemisst sich der Preis in Ware, die an der Grenze steht, nicht in Geld an den Staat, mit allem, was daraus folgt: Lagerung, Vertragsstrafen gegenüber dem Endkunden und, wenn die Partie in das Kontingent fallen sollte, der verlorene Platz im Quartalskontingent.
Deckt die Walzwerksbescheinigung auch die Schmelznummer ab? Was tue ich, wenn nur sie fehlt?
Gibt es die Bescheinigung, fehlt ihr aber entweder das Land oder die Schmelznummer, erlaubt Artikel 1 Absatz 2 ihre Ergänzung mit den Unterlagen aus derselben Liste von acht Positionen. Diese Möglichkeit ist zeitlich nicht begrenzt, sie bleibt also auch nach dem 30. September 2027 verfügbar.
Gilt die Pflicht auch für Stahl aus Ländern mit einem Freihandelsabkommen mit der Union?
Ja. Die Pflicht steht in Artikel 4 der Verordnung (EU) 2026/1384 und kennt keine Ausnahmen nach Ursprung. Die Befreiungen für Island, Liechtenstein und Norwegen sind in Artikel 2 jener Verordnung vorgesehen und betreffen die Kontingente und den Zoll von 50 %, nicht die Dokumentation.
Was macht die Kommission mit den gesammelten Informationen?
Sie nutzt sie, um die Stahllieferkette der Union zu verstehen. Ab 1. Oktober 2027 werden die gesammelten Informationen nach Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe j der Verordnung (EU) 2026/1384 zu einem der Elemente, denen die Kommission bei der Aufteilung der Zollkontingente auf die Länder Rechnung trägt. Bis zum 30. Juni 2028 bewertet die Kommission auf derselben Grundlage, ob das Land von Schmelzen und Gießen selbst zur Voraussetzung für den Zugang zu den Kontingenten werden sollte.

Analyse der Redaktion

Die beiden Daten, die die flexible Regelung schließen, sind nicht zufällig gewählt, und ihre Passung sagt mehr über den Rechtsakt als jeder seiner Artikel. Artikel 1 Absatz 3 der am 31. August 2026 veröffentlichten Verordnung gilt bis zum 30. September 2027, und Artikel 5 Absatz 1 Buchstabe j der Verordnung (EU) 2026/1384, der die Informationen über Schmelzen und Gießen in ein Kriterium für die Aufteilung der Kontingente auf die Länder verwandelt, wird am 1. Oktober 2027 anwendbar. Die Tür der alternativen Unterlagen schließt sich genau an dem Tag, an dem die Daten bei der Verteilung des Geldes zu zählen beginnen. Die Kommission hat also ein Jahr gebaut, in dem sie Information ohne zolltarifliche Folgen sammelt, mit Nachweisen, die sie gerade deshalb zulässt, weil sie sie nicht zur Aufteilung verwenden wird, und geht zur einzigen Anforderung über, sobald die Information operativ wird. Der Kalender ist in sich schlüssig, doch kein Satz der Verordnung erklärt ihn, und ein Einführer, der nur den Durchführungsrechtsakt liest, kann nicht erfahren, warum sich seine Liste verengt.

Die zweite Beobachtung betrifft das Verhältnis zwischen dem Durchführungsrechtsakt und dem, der ihn ermächtigt hat. Artikel 4 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2026/1384 verlangt von den Einführern „überprüfbare geeignete Nachweise” und nennt dafür als Beispiel eine Walzwerksbescheinigung, mit der Wendung „z. B.”. Diese Wendung macht aus der Bescheinigung ein Beispiel, nicht eine Voraussetzung. Artikel 1 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2026/1963 macht daraus eine Pflicht und, mit dem Erlöschen des Absatzes 3 am 30. September 2027, den einzigen Weg. Derselbe Artikel 4 Absatz 2 des Basisrechtsakts verlangte von der Kommission, der besonderen Lage der KMU Rechnung zu tragen und unverhältnismäßige Verwaltungslasten zu vermeiden. Die Verordnung tut das für das erste Jahr und hört dann damit auf, ohne dass der Text sagt, was mit dem Unternehmen geschieht, das im Oktober 2027 aus einem alten Lagerbestand, aus einer Schrottwiedereinschmelzung oder aus einer gemischten Partie kauft, für die es keine Walzwerksbescheinigung gibt und nicht mehr geben kann.

Die dritte Beobachtung ist chronologisch und zeigt, wie eng der Kalender war. Die öffentliche Konsultation, auf deren Grundlage die Kommission die Walzwerksbescheinigung gewählt hat, wurde am 2. Juni 2026 für vier Wochen eröffnet, also bis zum 30. Juni. Die Verordnung, die der Kommission die Befugnis zur Festlegung der Nachweise gibt, wurde am 17. Juni 2026 angenommen und am 24. Juni veröffentlicht, also 15 beziehungsweise 22 Tage nach der Eröffnung der Konsultation. Die Kommission hat den Markt nach den Unterlagen gefragt, die für eine Pflicht nötig sind, die zum Zeitpunkt der Frage noch nicht angenommen war. Die Frist des Basisrechtsakts für den ersten Durchführungsrechtsakt war der 31. August 2026, und die Kommission hat die Verordnung am 28. August erlassen, drei Tage früher. Die Zeitersparnis hörte hier allerdings auf: Zwischen dem Inkrafttreten, dem 1. September 2026, und dem Zeitpunkt der Anwendung, dem 1. Oktober 2026, sieht die Präambel 30 Tage, in denen die Wirtschaftsteilnehmer „ausreichend Zeit” haben, ihre Praxis anzupassen. Die Anpassung betrifft jedoch die Stahlhersteller außerhalb der Union, die Einzigen, die das Dokument ausstellen können. Für eine im August verladene Sendung ist keine Anpassung mehr möglich.

Was geändert werden sollte

  • Eine Übergangsregelung für Ware, die unterwegs ist. Eine Bestimmung, die für Partien, die vor dem 1. Oktober 2026 verladen und mit dem Transportpapier belegt wurden, jeden Nachweis aus der Liste des Artikels 1 Absatz 3 zulässt, ohne die Pflichtprüfung der Unterlagen. Sie würde genau die Sendungen aus dem Risiko nehmen, die kein Einführer am Tag der Veröffentlichung des Rechtsakts noch beeinflussen konnte.
  • Die Veröffentlichung der engeren Liste vor dem 30. September 2027, nicht danach. Die Verordnung lässt Absatz 3 auslaufen, ohne zu zeigen, was an seine Stelle tritt. Eine Vorankündigungsfrist von mindestens sechs Monaten für die endgültige Liste würde die Neuverhandlung der Lieferverträge erlauben, die beim Stahl für Zeiträume von mehr als einem Jahr geschlossen werden.
  • Ein Ventil für die Fälle, in denen die Bescheinigung nicht existieren kann. Stahl, der aus Schrott aus mehreren Quellen wiedereingeschmolzen wurde, alte Lagerbestände und gemischte Partien haben keine auffindbare Walzwerksbescheinigung. Ohne eine Vorschrift für sie wird Artikel 2 Absatz 3 nach 2027 Einfuhren ablehnen, die nichts verbergen.
  • Eine Höchstfrist für die Dokumentenprüfung aus Artikel 2 Absatz 1. Die Prüfung ist Pflicht, ihre Dauer aber nicht begrenzt, und die Präambel räumt ein, dass sie den Zugang zum Zollniveau verzögern kann. Bei vierteljährlich und in der Reihenfolge der Annahme der Anmeldungen verwalteten Kontingenten schlägt die Verzögerung unmittelbar in den Zoll von 50 % um.
  • Die Angabe der Schmelznummer, nicht nur ihre Dokumentation. Artikel 2 Absatz 2 verlangt nur die Angabe des Landes, über TARIC-Dokumentencodes. Die Schmelze bleibt eine Wirksamkeitsvoraussetzung des Nachweises, die nicht durch die Anmeldung läuft, ihr Fehlen wird also bei der Prüfung festgestellt, wenn die Einfuhr abgelehnt wird, nicht bei der Abgabe, wo es noch zu ergänzen wäre.
  • Ein Mindestinhalt der Walzwerksbescheinigung. Die Verordnung räumt ein, dass das Dokument nicht harmonisiert ist und nicht dafür entworfen wurde, das Land des Schmelzens zu zeigen. Ein Mindestsatz an Rubriken, als unverbindliches Muster veröffentlicht, würde die Zahl der Bescheinigungen verringern, die zurückgewiesen werden, weil sie die Adresse des Stahlwerks statt des Landes von Schmelzen und Gießen angaben.

Originaltext des Rechtsakts

Der nachstehende Text wird auf Rumänisch wiedergegeben, in der amtlichen Fassung der Veröffentlichung.

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REGULAMENTUL DE PUNERE ÎN APLICARE (UE) 2026/1963 AL COMISIEI din 28 august 2026 privind stabilirea tipului de dovezi pe care importatorii trebuie să le prezinte pentru a dovedi țara de „topire și turnare”

EMITENT: Comisia Europeană

Publicat în: Jurnalul Oficial al Uniunii Europene, seria L, 2026/1963 din 31 august 2026

COMISIA EUROPEANĂ,

având în vedere Tratatul privind funcționarea Uniunii Europene,

având în vedere Regulamentul (UE) 2026/1384 al Parlamentului European și al Consiliului din 17 iunie 2026 privind contracararea efectelor comerciale negative ale supracapacității mondiale pe piața oțelului din Uniune și de modificare a Regulamentului (UE) 2020/2170 (1) (denumit în continuare „Regulamentul privind oțelul”), în special articolul 4 alineatul (2),

întrucât:

(1) Regulamentul privind oțelul a stabilit un cadru clar și cuprinzător pentru a contracara supracapacitatea mondială, în special prin deschiderea unui număr definit de contingente și prin stabilirea unei taxe în afara contingentului de 50 %.

(2) Soluționarea efectivă a problemei supracapacității mondiale necesită eforturi comune sporite din partea Uniunii și a țărilor partenere care împărtășesc aceeași viziune și nu contribuie la supracapacitatea mondială. pentru a contracara cauzele profunde ale supracapacității mondiale, inclusiv prin monitorizarea importurilor și a locului lor de „topire și turnare”.

(3) Țara de „topire și turnare” înseamnă locul inițial în care oțelul sau fierul brut este produs inițial sub formă lichidă într-un cuptor de producere a oțelului sau a fierului și este apoi turnat în prima sa stare solidă după topire, inclusiv retopirea deșeurilor.

(4) Introducerea cerinței de transparență în ceea ce privește țara de „topire și turnare” prin Regulamentul privind oțelul urmărește să îmbunătățească trasabilitatea produselor siderurgice importate în Uniune, permițând Comisiei să dobândească o înțelegere mai precisă a lanțului de aprovizionare cu oțel al Uniunii și să evalueze orice evoluții viitoare ale politicilor, anticipate de abordarea etapizată prevăzută la articolul 5 alineatul (1) litera (j) și la articolul 12 alineatul (5) din Regulamentul privind oțelul.

(5) Prin urmare, la importul în Uniune, trebuie să se declare țara de „topire și turnare”.

(6) La 2 iunie 2026, Comisia a publicat o consultare publică deschisă timp de patru săptămâni pentru a evalua: (i) dacă certificatul de uzină este suficient pentru a demonstra țara de „topire și turnare”; (ii) dacă există alte documente care conțin informații relevante la un nivel similar sau comparabil cu cel al certificatului de uzină; (iii) posibila sarcină administrativă și/sau financiară care decurge din cerințele de documentare propuse, în special pentru întreprinderile mici și mijlocii (IMM-uri).

(7) Majoritatea respondenților au confirmat că certificatul de uzină ar fi un document adecvat, deși mulți susțin că acesta nu ar trebui să fie singura opțiune și se exprimă în favoarea unui cadru probatoriu flexibil care să permită utilizarea unei documentații complementare.

(8) În ceea ce privește existența oricăror altor documente care ar putea fi utilizate ca alternativă la certificatul de uzină, părțile interesate nu susțin înlocuirea certificatului de uzină cu un singur document alternativ. În schimb, ele favorizează în mod covârșitor un cadru documentar flexibil, care să permită utilizarea mai multor tipuri de documente în acest sens. În multe cazuri, respondenții au sugerat furnizarea altor documente în completarea certificatului de uzină, iar în alte cazuri, ca alternativă.

(9) Certificatul de uzină nu este un document armonizat și nici nu este conceput în mod special pentru a demonstra țara de „topire și turnare”. Consultarea țintită a confirmat că acesta este documentul cel mai larg recunoscut ca principal mijloc de identificare a țării și că, prin urmare, el ar trebui să fie prezentat de importatorii din Uniune atunci când este disponibil. Comisia confirmă, la rândul său, că certificatul de uzină este deja solicitat atunci când se exportă oțel către anumite alte țări din afara Uniunii. În cazul în care importatorii nu sunt în măsură să furnizeze un certificat de uzină și se bazează pe alte forme admisibile de dovezi, autoritățile vamale competente au obligația să verifice exactitatea dovezilor prezentate, ceea ce poate întârzia accesul la nivelul tarifar relevant până la finalizarea acestor verificări.

(10) Prin urmare, este necesar să se utilizeze ca punct de pornire documentația existentă pentru a se limita sarcina administrativă potențială și pentru a se asigura faptul că cerințele de transparență rămân proporționate și realizabile pentru toți operatorii economici din Uniune, inclusiv pentru întreprinderile mici și mijlocii, deoarece utilizarea unui tip de dovezi recunoscute pe scară largă, cum ar fi certificatul de uzină, ar limita necesitatea unor verificări complementare, asigurând astfel o gestionare rapidă a importurilor.

(11) Absența unei declarații privind țara de „topire și turnare”, susținută de dovezi verificabile adecvate astfel cum se prevede la articolul 4 alineatul (1) din Regulamentul privind oțelul, ar constitui o nerespectare a cerințelor de transparență prevăzute în Regulamentul privind oțelul, ceea ce ar conduce la respingerea importului de către autoritățile vamale.

(12) Prin urmare, este oportun să se stabilească mai întâi o listă de dovezi care pot fi prezentate autorităților vamale naționale în cursul unei perioade inițiale de un an, înainte de limitarea acestei liste începând cu 1 octombrie 2027, asigurându-se astfel faptul că operatorii economici își pot adapta treptat practicile în ceea ce privește furnizarea de informații privind țara de „topire și turnare” și permițându-i în același timp Comisiei să se bazeze pe informații solide în ceea ce privește țara de „topire și turnare”, în special având în vedere posibilele evoluții în materie de politici anticipate în temeiul articolului 5 alineatul (1) litera (j) și al articolului 12 alineatul (5) din Regulamentul privind oțelul.

(13) Comisia ar trebui să revizuiască în permanență lista dovezilor privind țara de „topire și turnare”. Comisia poate adapta lista respectivă în orice moment. Acest lucru este valabil în special atunci când dovezile disponibile evoluează, necesitând astfel o ajustare a cerințelor privind documentația.

(14) Este oportun ca prezentul regulament să intre în vigoare în ziua următoare datei publicării în Jurnalul Oficial al Uniunii Europene, astfel încât să le asigure operatorilor economici suficient timp pentru a-și adapta practicile până la data aplicării efective a cerinței de transparență.

(15) Măsurile prevăzute de prezentul regulament sunt conforme cu avizul Comitetului privind barierele în calea comerțului,

ADOPTĂ PREZENTUL REGULAMENT:

Articolul 1

(1) În momentul importului în Uniune, importatorii de produse care se încadrează în categoriile enumerate în anexa I la Regulamentul (UE) 2026/1384 trebuie să furnizeze un certificat de uzină care să includă țara de „topire și turnare” și numărul de șarjă al oțelului importat.

(2) Cu toate acestea, în cazul în care certificatul de uzină furnizat nu conține informații referitoare fie la țara de „topire și turnare”, fie la numărul de șarjă, autoritățile vamale pot lua în considerare următoarele dovezi ca fiind complementare certificatului de uzină, cu condiția ca acestea să conțină informațiile lipsă referitoare fie la țara de „topire și turnare”, fie la numărul de șarjă:

(a) facturi;

(b) avize de expediție;

(c) certificate și clauze de calitate din comenzile de achiziție sau contractele executate;

(d) declarații pe termen lung din partea furnizorilor;

(e) contabilitatea costurilor și documente de producție;

(f) documente vamale din țara exportatoare;

(g) corespondență comercială; sau

(h) descrieri ale produsului.

(3) Atunci când nu se poate furniza un certificat de uzină, autoritățile vamale pot lua în considerare următoarele dovezi ca fiind dovezi de sine stătătoare, cu condiția ca ele să conțină informații referitoare la țara de „topire și turnare” și la numărul de șarjă:

(a) facturi;

(b) avize de expediție;

(c) certificate și clauze de calitate din comenzile de achiziție sau contractele executate;

(d) declarații pe termen lung din partea furnizorilor;

(e) contabilitatea costurilor și documente de producție;

(f) documente vamale din țara exportatoare;

(g) corespondență comercială; sau

(h) descrieri ale produsului.

Articolul 2

(1) Atunci când documentele menționate la articolul 1 alineatul (2) sau (3) atestă țara de „topire și turnare”, autoritățile vamale trebuie să efectueze controale documentare ale informațiilor și ale documentelor justificative prezentate.

(2) Țara de „topire și turnare” se declară prin intermediul codurilor TARIC ale documentelor.

(3) Nedeclararea țării de „topire și turnare” cu dovezi verificabile adecvate, astfel cum sunt definite la articolele 1 și 2, conduce la respingerea importului.

Articolul 3

Prezentul regulament intră în vigoare în ziua următoare datei publicării în Jurnalul Oficial al Uniunii Europene.

Se aplică de la 1 octombrie 2026.

Cu toate acestea, articolul 1 alineatul (3) se aplică de la 1 octombrie 2026 până la 30 septembrie 2027.

Prezentul regulament este obligatoriu în toate elementele sale și se aplică direct în toate statele membre.

Adoptat la Bruxelles, 28 august 2026.

Pentru Comisie

Președinta

Ursula VON DER LEYEN

(1) JO L, 2026/1384, 24.6.2026, ELI: http://data.europa.eu/eli/reg/2026/1384/oj.

Sursă: Jurnalul Oficial al Uniunii Europene, seria L, 2026/1963 din 31 august 2026.

Dieser Artikel dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Rechtsberatung dar. Wenden Sie sich für konkrete Sachverhalte an einen zugelassenen Rechtsanwalt oder Steuerberater.